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Die deutsche Dirigentin Maria Benyumova

„ist eine hochqualifizierte Dirigentin, die sowohl mit den Sängern als auch mit dem Orchester gut arbeiten kann und sich durch ein Höchstmaß an persönlicher und musikalischer Integrität auszeichnet“

(Mihkel Kuetson)

In der Saison 2024-25 debütiert Maria Benyumova bei dem brasilianischen Symphonie Orchester Porto Alegre, dem Göttinger Symphonie Orchester, der Philharmonie Südwestfalen, der Nordwestdeutschen Philharmonie und den Münchner Symphoniker.

Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei der Jenaer Philharmonie zu Beginn der letzten Saison, wurde sie als Assistentin des Chefdirigenten Simon Gaudenz bei der Aufnahme der 6, 7, 8 und 9 Symphonien von Mahler verpflichtet und kehrt in der Saison 2024-25 ans Pult dieses Orchesters zurück.
In der vergangenen Saison übernahm sie die Leitung der Ballettproduktion DanceWorks Chicago bei den Bergischen Symphonikern und wurde für eine weitere Ballettproduktion in der Saison 2024-25 verpflichtet.

Maria Benyumova wurde kürzlich für The Dallas Opera Hart Institute for Women Conductors 2023-24 ausgewählt. Außerdem ist sie als Britten Pears Young Artist 2023-24 in Zusammenarbeit mit Royal Opera House ausgezeichnet. Darüber hinaus war Maria Benyumova eine von 12 geförderten DirigentInnen des Carlos Miguel Prieto Conducting Fellowship 2023 und war Mentee-Dirigentin im amerikanischen TAKI-Alsop Fellowship-Mentoring-Programm, einem Programm zur Unterstützung und Vernetzung hochqualifizierter Dirigentinnen.

Bis 2022 arbeitete Maria Benyumova als Kapellmeisterin und Chordirektorin am Theater Krefeld Mönchengladbach. In dieser Zeit dirigierte sie ein breites Opernrepertoire: Die Fledermaus, Die Zauberflöte, Norma, Il Barbiere di Siviglia, Cavalleria Rusticana, Gianni Schicchi, Un ballo in maschera und weitere Werke. Außerdem leitete sie Chorkonzerte der Niederrheinischen Symphoniker und Ballettproduktionen des Theaters Krefeld Mönchengladbach.

Als erste Gastdirigentin des Kammerorchesters Krasnojarsk dirigierte Maria Benyumova viele kammersinfonische Werke des klassisch-romantischen Repertoires. Zu den Höhepunkten dieser Arbeit zählten die jährlichen Konzerte im Rahmen des Festivals Europa-Sibirien-Asien mit renommierten Solisten, wie etwa der Pianistin Eliso Virsaladze, und die Begleitung der Geigenvirtuosen bei dem Viktor Tretyakov’s Internationalen Violinwettbewerb.

Maria Benyumova wurde vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, vom Chorforum des Bayerischen Rundfunks, sowie von der Alfred Toepfer Stiftung und der Liselotte Klein Stiftung gefördert. Sie arbeitete erfolgreich mit dem RIAS-Kammerchor, dem NDR-Chor und dem Сhor des Bayerischen Rundfunks und gastierte an der Komischen Oper Berlin. Sie studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen und der Hochschule für Musik und Theater München in den Fächern Orchesterdirigieren und Chordirigieren.